Warum steht bei dir eigentlich noch ein Drucker?

Fragte mich neulich eine Kollegin, die den hinter mir im Home Office auf einem Regal sah. Ja, warum eigentlich? Recht hat sie – mittlerweile hat der Drucker zu Hause fast den gleichen Seltenheitsstatus wie ein Fax im Büro. Wo man den Drucker auch immer seltener antrifft, weil die meisten Prozesse digitalisiert sind. Und ja, natürlich gibt es Ausnahmen – und dafür dann den sogenannten Abteilungsdrucker: abgestellt in der hinterletzten Ecke, Bluetooth oder WLAN-Verbindung funktioniert dort nicht, man hört ihn nicht piepen, wenn das Papier alle/verstopft/falsch liegt und die Azubis fühlen sich auch nicht mehr für das Gerät verantwortlich (ich musste als Azubine noch ganze Bücher ausdrucken, in unmöglichen Formaten, weil die Bücher nur ausgeliehen und – nein – nicht online als PDF erhältlich waren).

Relikte aus der Vergangenheit

Meinen ersten Drucker habe ich zusammen mit einer DVD im Winterschlussverkauf (ebenfalls zwei Relikte der Vergangenheit) erstanden und war stolz auf die nachfüllbaren Druckpatronen, die ich nicht ein einziges Mal nachgefüllt habe. Das Ding war laut und ständig eingetrocknet. Aber es gibt noch die wenigen Anwendungsfälle: Retoure-Label, die nicht als QR-Code angeboten werden, und (meist behördliche) Formulare, die unbedingt per Hand unterschrieben, eingescannt und dann erst verschickt werden können. So circa dreimal im Jahr.

Als ich die Vorbereitungen für den anstehenden Kindergeburtstag anfing…

…. entdeckte ich einen weiteren Fall für den Drucker. Ich wollte eine Drei ???-Schnitzeljagd veranstalten und googelte mir dafür die Finger wund. Wenn man erstmal anfängt, sich auf Pinterest, Etsy & Co umzusehen, dann findet man natürlich einiges an Inspiration und großartige Anleitungen – aber damit geht die Arbeit dann auch erst richtig los. Ich habe teilweise 20 Seiten PDF-Anleitungen gefunden, die natürlich in Farbe und in dem richtigen Format auszudrucken waren, und dazu gab es dann noch einiges an Bastelanleitung, wofür man wiederum Eierpappen, Klopapierrollen und sonstiges Material brauchte. Ich machte mir Notizen für meine Anleitungen, mit denen ich die Geschäfte und Online-Shops stürmte, und war dann auch gleich ein paar Tage mit der reinen Beschaffung der Materialien beschäftigt – wo findet man schon alles, was man braucht, in einem einzigen Laden?

Ein Paket, in dem alles fertig vorbereitet drin ist

Was ich so gern gehabt hätte: ein Paket, das ich einfach ein paar Tage vorher bestellen kann, auspacke, mir kurz die Anleitung durchlese und dann für die Party gewappnet bin. Wo das gesamte Material hochwertig und liebevoll gestaltet vor mir liegt – ohne dass ich eine Schere suchen, Kleberreste entfernen oder Toner kaufen muss. Einfach auspacken und loslegen. Mir hätte das viel Zeit und Nerven erspart – vor allem neben dem ganz normalen Alltagschaos mit Job, Kita, Abendbrot und Wäschebergen.

Ich weiß, dass es da draußen viele Eltern gibt, die das Vorbereiten samt Basteln, Schnipseln und Geschichten überlegen zelebrieren und niemals abgeben würden. Hut ab, Leute, und der Spaß sei euch gegönnt! Ich bin’s aber einfach nicht. So entstand der Gedanke zu Kallemba – und genau diese Pakete anzubieten, die weder einen Drucker noch eine Schere oder Kleber benötigen. Alles ist fix und fertig, in bester Qualität und mit einem klaren Ziel: Eltern den Rücken freizuhalten und trotzdem eine unvergessliche Kinderparty auf die Beine zu stellen. Und ich bin guter Hoffnung, dass auch bald die letzten Retoure-Label und Formulare den Weg in die digitale Welt finden werden – ihr erkennt es daran, dass hinter mir dann ein neues Bücherregal steht 😊

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