Gibt es das auch in Elternschön?
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Unser Kind war ungefähr ein halbes Jahr alt, als wir beschlossen, dass wir eine Krabbelmatte brauchten. Krabbelmatten sind im Gegensatz zu Krabbeldecken stabiler, puffern Stürze besser ab und – wichtig – sind abwischbar, aber auch: von Farbe und Muster in der Regel das absolute Gegenteil von dem, was das ansonsten vorherrschende Wohnkonzept ästhetisch betrachtet so darstellt. Ausnahmen bestätigen die Regel, zumindest war es bei uns so und als ich mich auf die Recherche begab, las ich ähnliches bei anderen Eltern, vornehmlich den Blogger-Eltern, heraus. Und bei einer von ihnen, leider erinnere ich den Namen nicht mehr, lernte ich auch das passende Adjektiv dafür kennen: Elternschön. Die besagte Bloggerin warb damals für Krabbelmatten, die sich für das Elternauge dekorativ ins allgemeine Wohnbild angenehmer einfügten, als kunterbunte Matten.
Ästhetisch, but make it Kleinkindkompatibel
Nun hat man ja oft schon einen Haufen quietschbunter neuer Elemente in seinem Haushalt bevor der Nachwuchs auf der Welt ist und prinzipiell ist der neue, kleine Mitbewohner auch ein neuer Mitbestimmer der gemeinsamen Wohnsituation. Und bei uns wurde und wird immer noch hauptsächlich im Wohnraum gespielt – da wo alle sind und das Leben nun mal stattfindet. Daher fanden wir es einen guten Kompromiss, tagsüber die bunten Spielsachen auf der neutralen Matte zu haben. Abends verschwand das Spielzeug in einer Kiste und der Raum wirkte sofort harmonischer.
Zwischen Pastel und Pragmatismus
Und in diesem ständigen Zielkonflikt befinde ich mich immer noch – natürlich steht beim Kinderspielzeug Spaß und Nutzen für den Zwerg im Vordergrund, ich freue mich aber, wenn ich etwas finde, was außerhalb des Kinderzimmers einzieht und ich mir auch gern angucke. Und als ob die Anspruchshaltung noch nicht hoch genug ist, bin ich auch nicht unbedingt der pastelig-beige Typ und möchte Funktionalität nicht unter Form stellen. Ich mag Kontraste und wenn die Dinge ihren Zweck unaufgeregt und zuverlässig erfüllen.
Liebevoll gestaltet, hübsch verpackt, haptisch ansprechend
Genau hier setzt die Idee von Kallemba an. Ich wollte eine Schatzsuche gestalten, die für Kinder aufregend ist und Eltern entlastet, in einem Design, dass alle anspricht. Mit liebevoll gestalteten Materialien, hochwertig produziert, klar strukturiert und verpackt wie von einer kleinen, süßen Boutique. Schließlich spielen die Kinder letztendlich das Spiel an sich und wir Eltern setzten uns mit der Anleitung und dem organisatorischen Drumherum auseinander.
Das I-Tüpfelchen: Du musst nichts mehr vorbereiten. Keine Bastel-Nachtschichten, kein Farbpatronen-Fiasko – einfach auspacken, gemeinsam loslegen und erleben.
Denn warum sollten Dinge, die Kindern Freude machen, nicht auch elternschön sein?